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Marienbild aus Zofingen (Pietà)

 

Die spätgotische Pietà im Innern der Kirche ist vermutlich ein Kunstwerk, das um 1490 von einem Holzbildhauer für eine Zofinger Kirche geschaffen wurde. Um die dem Bildersturm entronnene, in die Knutwiler Kirche gerettete Pietà rankt sich die folgende Legende:

Um 1519 wütete in Zofingen die Pest. In diesen Tagen betete Anna Dulliker vor einem Muttergottesbild, das in einem halb zerfallenen Bildstöcklein stand. Die besorgte Mutter flehte inbrünstig um die Genesung ihrer erkrankten Kinder. In ihrer Not gelobte sie, ein neues Häuschen zu bauen, wenn ihre Kinder gerettet würden. Die Kinder wurden gesund, und die Frau sparte ihre Batzen für die Erneuerung des kleinen Bauwerks.
Da kam die Reformation und mit ihr der Bildersturm. Anna Dulliker flüchtete. Beim oberen Tor fand sie neben dem zerstörten Bildstöcklein das Marienbild im Kot. Sie wollte es retten. Gegen eine hohe Belohnung trug ein Mann das Bild weg. Er spottete aber fortwährend und verlangte immer mehr Geld. In Knutwil waren die Ersparnisse der Frau aufgezehrt. Der Mann warf das Bild in den Staub. Anna Dulliker wartete besorgt auf andere Hilfe. Unterdessen pflückte eines ihrer Kinder Blumen, um das Marienbild zu schmücken. Was glänzte da im Grase? Das Kind fand kostbare alte Münzen. Bald erschien ein Bauersmann mit seinem Wagen. Er führte das Muttergottesbild ins Kapuzinerkloster Sursee. Heute steht es in der Pfarrkirche von Knutwil.
Eine Innschrift erinnert daran: "Dem Bildersturm entronnen, nach Knutwil gerettet, bleib ich hier, dem gläubigen Volk ein Trost."

Marienbild in der Pfarrkirche Knutwil
 

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