Sagen, Legenden und Brauchtum
Im Zusammenhang mit der Geschichte Knutwils stösst man auf viel Geheimnisvolles. Einige Beispiele dazu finden Sie hier:
Sage des Goldenen Schatzwagens Erzählt wird die Sage vom rätselhaften Goldenen Schatzwagen, der hinten im Stockacherwald vergraben sein soll. Der Schatz wartet darauf, beim nächsten Vollmond ausgegraben zu werden. Wer am richtigen Ort gräbt und den Schatz findet, darf dabei kein einziges Wort reden - sonst ist die ganze Herrlichkeit augenblicklich auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Ankebock-Bittgang Der "Ankebock-Bittgang" geht auf das Pestjahr Ende des 17. Jahrhunderts zurück, das viele Opfer forderte. Einige Bauern legten in ihrer Not eine Gelübde ab, wonach sie einmal jährlich die Gemeindeangehörigen mit Butter und Brot versorgen würden, sollte der "Schwarze Tod" an ihnen vorübergehen. Diese Pflicht ist im Grundbuch der Gemeinde eingetragen. Mit der heutigen Form des Ankebock-Bittganges im Sommer konnte die Kirchgemeinde einen alten Brauch retten und ihn traditionsgemäss in das Kirchgemeindeleben einführen. Römerstrasse Dabei handelt es sich wahrscheinlich um einen recht bescheidenen Fahrweg. Der genaue Verlauf ist unbekannt. Kloster im Bäsler Ein besonders interessantes Gebiet für Forscher müsste der Bäsler sein. Auf dieser leichten Anhöhe südöstlich des heutigen Dofkerns soll einst ein Kloster gestanden haben. Ein unterirdischer Gang führe von hier in die Gegend des Pfarrhauses. Von Edlen von Knutwil wird erzählt, sie sollen auf dem Bäsler, in der Burg von Knutwil, ihren Stammsitz gehabt haben. Stadt "Bruno" Noch hört man von der Sage einer längst vergangenen Stadt "Bruno", die sich einst über den waldigen Höhenzug ausdehnte, der jetzt den Namen "Stockacher" trägt. Von kostbaren Altertümern und goldenen Schätzen ist die Rede.
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