Zusätzliches Trinkwasser stabilisiert die Versorgung
Die anhaltende Trockenheit und Wasserknappheit hat die Gemeinde dazu bewogen, an den Kanton eine Anfrage zur vorgezogenen Nutzung des «Rütter-Wassers» im Dörfli St. Erhard zu richten.
Diese Anfrage noch vor Vorliegen der Konzessionserneuerung wurde damit begründet, dass sämtliche Proben von 2020 bis März 2026 einwandfrei sind. Zudem besteht eine gültige Schutzzone im Fassungsbereich, und alle erforderlichen Sanierungen der Abwasserleitungen wurden nach der visuellen Kanalfernsehüberprüfung in der Schutzzone durchgeführt.
Die zuständigen kantonalen Dienststellen Umwelt und Energie (uwe) sowie Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz (DILV) stimmten der temporären Nutzung während der Trockenheit umgehend zu.
Die geforderte bakteriologische Wasserprobe vor der Nutzung zeigt eine einwandfreie Qualität des Wassers. Die geforderte etwa zweiwöchentliche Wiederholung der Beprobung wird gewährleistet.
Ab dem Freitag, 10. Juli 2026, wird das Wasser direkt in das Versorgungsnetz der Wasserversorgung eingespeist.
Mit dem zusätzlichen Wasser und mit einer Fördermenge von knapp 200 Litern pro Minute kann die Versorgungssicherheit aufrechterhalten und der regionale Bezug minimiert werden.
Die Wasserknappheit besteht jedoch weiterhin, weshalb ein sorgsamer und bewusster Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser unverändert wichtig bleibt.
Für Auskünfte stehen Ihnen die Brunnenmeister zur Verfügung.
